Offizielle Seite der Vereinigung von Françoise – Unsere Liebe Frau des Heiligsten Herzens

Leben in Gott (Françoise)

Der Himmel beugt sich über die Erde, um die Menschen zu retten

Die Botschaft der Zärtlichkeit Jesu ist vor allem eine Erinnerung an das Evangelium, eine Botschaft der Liebe, der Heilung, der Hoffnung und der Barmherzigkeit für die Welt. Sie ermöglicht es uns, in der innigen Vertrautheit mit dem Herrn zu wachsen und Ihn in unser Herz aufzunehmen.

Es ist auch ein Geschenk Gottes für unsere Zeit, in der das Böse überall wuchert, weil der Mensch es akzeptiert. Jesus kommt, um uns aus unserer Erstarrung aufzuwecken, indem Er uns die Freude am Leben in Gott zurückgibt. Er kommt, um uns zu lehren, die Zärtlichkeit, die Er für uns hat, zu kosten, damit wir in unserem Glauben gestärkt werden, vorausgesetzt, wir geben unser völliges Ja zur Wahrheit, zum Göttlichen Willen.

Aber um uns zu retten (Gott kann Sein Geschöpf nicht in den Händen des Feindes lassen), braucht Christus die innige Verbindung unseres Herzens mit dem Seinen. Er will von uns ein Herz, das vor Liebe brennt, die leidenschaftliche Hinwendung der Seele zu Gott.

„Wenn Ich von einer Seele Liebe empfange, lasse Ich sie wie ein wohltuender Regen auf die Menschheit zurückfallen“, sagt uns der Herr. Wir müssen also unser Herz der göttlichen Gnade öffnen, um lieben zu lernen. Zu lieben und geliebt zu werden heißt, in Gott zu leben.

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Auszug aus einem Interview mit Françoise für Maria Heute, veröffentlicht im Jahre 2006

Das Wesentliche für Françoise:

Die innig vertraute und verwandelnde Vereinigung mit Jesus, das ständige Gebet. Selbst die Arbeit, alle Dinge der Erde, alle Freundschaften, alles was du hast, sind nichts im Vergleich zu der innigen Vereinigung mit Jesus. In dem Moment, in dem du diese in­nige Vereinigung mit Ihm, mit dem Vater, mit dem Heiligen Geist suchst, tut sich auch etwas bei dem ganzen Rest, was immer du an Prüfungen durchmachen magst. Nichts kann dich den Frieden verlie­ren lassen. Diese innige Verei­nigung findest du in der Stille.

Das Entscheidende ist, im­mer kleiner zu werden und Jesus an die erste Stelle zu setzen. Jesus zieht mich mehr und mehr in die innere Stille und schenkt mir dort das Licht des Heiligen Geistes. Nach und nach schenkt er mir eine Sicht der Dinge, die mir erlaubt, den inneren Abstand zu dem zu wahren, was in der Welt vor sich geht, und ich mache mir viel weniger Sorgen. Ich habe keine Angst mehr vor dem Leben und ich weiß, dass meine Berufung darin besteht zu lieben und den Menschen zu helfen, beständig zu wer­den, indem sie Gott begegnen und sich für die ganze Wahr­heit entscheiden. Meine Tage müssen von einem vollen Ja zu Jesus geprägt sein: Das ist die Quelle allen Friedens und aller Freude. Wenn wir ein volles Ja zu Gott sprechen, ist Er immer bei uns und führt uns auf einem Weg der Wahr­heit und der Heiligkeit. Solan­ge man nicht Ja gesagt hat, verliert man seine Zeit. Jesus sagt, dass es keinen Platz für ein halbes Ja gibt, denn dann sind wir unglücklich und der Dämon wird daran arbeiten, uns immer weiter weg von Gott zu führen und Ausflüchte zu gebrauchen. Jesus hat uns gewarnt, dass sogar die Er­wählten zu Fall kommen wer­den: Diese Leute, die bekehrt zu sein scheinen, die jedoch ihr Ich, ihren Hochmut, ih­ren eigenen Willen behalten haben…

Es gibt nur wenige, die be­reit sind, in allen Dingen Ja zu Gott zu sagen. Das setzt voraus, dass wir jeden Tag an­betend auf Ihn schauen, dass wir Ihm in die Augen schau­en, um Seinen Willen zu tun. Wenn wir nicht anbetend auf Ihn schauen, offenbart sich Gott nicht. Dann können wir den Willen Gottes nicht wol­len, weil wir ihn nicht kennen. Dann bewahren wir einen sehr menschlichen und sehr eingeschränkten Blick auf die Dinge. Das Wichtigste ist die innige Vertrautheit mit Gott in jedem Augenblick unseres Lebens. Alles andere ist zweit­rangig. Bei jeder Bekehrung führt uns Jesus nach einer mehr oder weniger langen Zeit der inneren Läuterung und der Einsamkeit wieder in die Welt und gibt uns die Beziehungen zu unseren Freunden wieder. Doch dann sind wir bereit, als Erstes auf Ihn zu schauen und um Seinetwillen in der Welt zu sein.

Jesus ruft uns auf, uns un­ter Seinem Blick mit anderen Familien zu versammeln und über unsere Kommunikati­onsmittel hinaus wirklich zu kommunizieren: Das stärkt uns und erlaubt uns, gemein­sam zu beten. Jesus ruft mich zu einem immer einfacheren Leben, weit entfernt von der Betriebsamkeit der Welt, um dem Heiligen Geist immer mehr Raum zu geben und so der Welt zu Hilfe zu kommen.

Dann werden wir das Kreuz Jesu kennen lernen: das heißt wir leiden darunter, Perso­nen zu sehen, die Ihn ableh­nen und ganz abwegige und schlechte Wünsche für ihr Le­ben haben.

Das Entscheidende im Le­ben eines Jeden besteht darin, JA zu Gott zu sagen, und die­ses Ja können wir durch Maria sagen. Maria lehrt uns, in die Augen Jesu zu schauen. Wenn du in seine Augen schaust, wirst du unfähig, Nein zu Ihm zu sagen, weil Er so voller Lie­be ist. Aber wenn du Ihn nicht anbetend betrachtest, gewinnt deine Menschheit wieder die Oberhand, dein Hochmut auch, und du sagst leicht Nein zu Jesus.

Und trotzdem steht der Auftrag an zweiter Stelle, er kommt nach der innigen Verei­nigung mit dem Herzen Jesu, damit es nicht ein menschli­cher, sondern ein göttlicher Auftrag ist…