Offizielle Seite der Vereinigung von Françoise – Unsere Liebe Frau des Heiligsten Herzens

Zeugnisse

Ist jetzt im Parvis Verlag erschienen

Die Schönheit der Liebe von Johannes Jucker

Vorwort

Ich durfte Zeugin sein, wie die Schönheit der Liebe im Herzen von Johannes erblühte. Was dieser junge Mann aus seinem Innersten preisgibt, ist alles andere als alltäglich. Er offenbart eine innige Vertrautheit mit Jesus und Maria, die tief ins Mysterium der Liebe Gottes eindringt, so tief, dass ich das in seiner Ausstrahlung, die oft voller Licht war, wahrnehmen konnte. Als er die Kapitel über das Fasten schrieb, «leuchtete» sein ganzer Körper, weil seine Seele so innig vereint mit Gott war. Was ich sah, hat Johannes in folgende, einfache Worte gekleidet: «Die Entsagung bewirkt etwas in meiner Seele. Diese kleinen oder grösseren Verzichte bergen eine sehr starke Kraft. Sie sind für mich ein wunderbares Licht. Das Licht, das ich in meinem Herzen wahrnehme, scheint manchmal sogar fast gleissend hell. Der Intensität dieses Lichtes kommt nur eines gleich: Die ganze Nacht die heilige Eucharistie anzubeten.»

Seine innigen Zwiegespräche mit Jesus und Maria sind eine Anregung für den Leser, selbst in die Schönheit der Liebe Gottes einzutauchen und sie zu erfahren. Dies war der tiefste und ein verzehrender Herzenswunsch von Johannes. Er wollte dem Himmel die Schönheit der Liebe Gottes für die Menschen entreissen, die sein Herz überfliessen liess. Durch seine täglichen Opfer und seine angenommenen Leiden versuchte er, dies zu beschleunigen. Er bestürmte Jesus mit folgenden Worten: «Wie ein Bettler, der einen Ferrari geschenkt bekommt, möchte ich Deine Gaben an die Hungernden austeilen. Zeige mir wie, dann werde ich den ganzen Himmel plündern und alles auf der Erde aussäen, damit die Erde so schön aussehe wie das Paradies!» Die erste Gebetserhörung dieses kühnen Gebetes durfte ich beim Korrigieren erleben. Jedes Mal, wenn ich sein Buch zur Hand nahm, wurde ich erfüllt mit einer intensiv tröstenden und aufrichtenden Liebe, sodass ich nur staunen konnte. Die Gnade, die Gott den Lesern anbietet, ist also: Die Schönheit der Liebe zu entdecken!

Hildy Jucker

Ich klage Jesus mein Leid

(Auszug aus „Die Schönheit der Liebe von Johannes Jucker)

Über meinem PC hängt ein sehr grosses Bild vom barmherzigen Jesus von der heiligen Faustyna Kowalska, der mit äusserst gütigen Augen auf mich blickt. Dieses Bild ist für mich sehr lebendig geworden und begleitet mich bis heute. Jesus schaut auch jetzt auf mich, wenn ich diese Zeilen schreibe.

Dass ich Jesus nicht in Worten höre, ist für mich normal und ich sehe es als ein Segen, denn so kann Er still zu meinem Herzen sprechen und ich kann auf natürliche Weise verstehen lernen, was Er von mir möchte. Dies ist das Charisma, das Gott mir geschenkt hat.

Wenn ich zum Beispiel Jesus mein Leid klage wegen meiner Erkrankung, spüre ich Seine tröstliche Liebe in meinem Herzen, Seinen sanften Blick:

«Jesus, Jesus warum muss ich das alles tragen? Gibt es keinen einfacheren Weg, der weniger leidvoll ist?»

Jesus blickt mich liebevoll an und schweigt.

«Ich weiss mein lieber Freund, dass Du gut bist. Doch weisst Du, Du machst es mir nicht immer leicht, wenn ich Tag für Tag meine psychischen Leiden erdulden muss ohne Aussicht auf Besserung mein ganzes Leben lang.»

Jesus blickt mich weiter voller Liebe an und schweigt. Auch ich schweige und fühle Seine Liebe, versenke mich in Seinen Blick.

 «Ich danke Dir mein Gott, dass ich trotz meiner Leiden im Alltag so oft froh und glücklich sein kann, dass Deine spürbare Liebe mich über die Sorgen des Alltages trägt.»

Mein Herz wird von meiner Psyche innerlich drangsaliert und ich versuche, meinen Retter anzulächeln.

«Mein lieber Heiland, ich weiss, dass Du viel grösser bist als alle meine Kreuze und sie nichts sind im Vergleich zu Deiner grenzenlosen Liebe. Wenn ich Dich anlächle, geht es mir schon wieder ein bisschen besser. Meine Entscheidung, Dich anzulächeln, ist für mich wie eine Lampe, die ich anzünden kann, und es wird wieder hell in meiner Dunkelheit.»

Jesus lächelt und schweigt, und ich spüre das Herz Jesu nahe an meinem Herzen. Mein Herz ist gerührt, und ich sage zu Ihm:

«Trotz alldem muss ich gestehen, dass Du mir sehr viel geschenkt hast mein ganzes Leben lang. Seit meiner Bekehrung hast Du mich getragen, mir fehlt eigentlich nichts und meinen Alltag kann ich gut bewältigen. Vielen Menschen habe ich schon beistehen und helfen können und ich kann trotz Abgeschiedenheit viel Gutes tun.»

Mein Blick und Jesu Blick begegnen einander. Ich spüre Begeisterung in mir aufkommen, und mein Herz beginnt vor Freude zu vibrieren.

«Weisst Du mein lieber Heiland, ich möchte Dir danken auch in den Situationen, die wirklich leidvoll sind. Ich kann sie zwar nicht verstehen, nein, doch meine Dankbarkeit Dir gegenüber schenkt mir Frieden, Ruhe und Trost.»

Jesus schweigt.

Ja, Jesus schweigt, und ich liebe nicht nur Seine Worte, sondern auch Sein Schweigen meinen Worten gegenüber. Es ist wie Balsam für mein Herz. Doch der Schmerz über meine Erkrankung überwältigt mich wieder:

«Und doch, o mein Jesus, ich möchte in meiner Erkrankung nicht so ausgeliefert sein. Es ist nicht lustig, jeden Abend im Ungewissen zu sein, ob ich wirklich schlafen kann. Es ist nicht schön, dass ich jederzeit bedrängt werden kann, ohne zu wissen, wie ich mich dagegen schützen kann, und ich kein wirksames Mittel habe gegen diese Not. Ich verstehe nicht, wieso es einmal gut geht mit dem Schlaf und dann wieder nicht. Du sagst, dass Du damit Seelen an Dich ziehen kannst? Das kann schon sein, doch wieso auf diesem Weg?? Hast Du nicht in den Botschaften der Zärtlichkeit gesagt, dass schon unser «Herz an Herz mit Dir» Seelen rettet, indem ich Deine Liebe fühle und sie meinem Mitbruder schenke? Das ist viel schöner, als so unsäglich zu leiden. Wieso führst Du mich auf einem so unmenschlichen und schmerzhaften Weg?»

Ich könnte noch weiterreden, doch ich versuche, meinen Wortschwall zu stoppen, presse die Lippen zusammen und versuche, still zu werden und auf meinen Erlöser zu blicken, um nicht in diesem Leiden zu verharren.

«Du weisst alles mein Gott, Du kennst mein Herz, ich möchte an Deine Güte glauben auch in dieser Situation.»

… Schweigen … Das stille Gebet schenkt mir immer den Herzensfrieden, und ich erhebe meine Augen zu Jesus und versuche, wieder zu lächeln.

 «Schau nicht auf meine Worte, denn sie verschaffen mir keine Linderung. Schaue auf Deine Liebe und Deine Gedanken, einzig sie sind mir Trost und Ruhe. Allein Deine Weisheit und Liebe ist eine Wohltat für mein Herz. Du hast mich bis jetzt immer getragen, und immer habe ich die nötige Kraft gefunden, mein Kreuz zu tragen. Stärke mein Vertrauen in Deine Liebe, stärke meinen Glauben, stärke mich durch Deine tröstende Gegenwart.»

Ich spüre Sein Herz an meinem Herzen.

«Ich weiss, dass ich nicht der Einzige bin, der leidet. Nimm meine Schmerzen, um andere zu trösten. Dann haben sie wenigstens einen Sinn. Ich verstehe nicht, was am Leiden so großartig sein soll, doch ich sehe, dass alle Menschen mehr oder weniger belastet sind. Wenn es möglich ist, so soll mein Leiden wenigstens ein Trost sein, um die Leiden anderer zu lindern.»

Jesus schaut mich weiter an und Sein gütiger Blick strahlt.

«Ich danke Dir, dass Du mich so stark gemacht hast, meine innere Bedrängnis tragen zu können. Auch wenn es immer noch nicht lustig ist, schenkst Du mir viele Momente der Freude und der Besänftigung. Ich will glauben, auch wenn ich es nicht verstehe: Alles ist in grösstmöglicher Liebe von Dir gemacht, Du mein Gott! Stärke meinen Glauben, festige ihn und präge ihn so tief in mein Herz ein, dass er mich nie mehr verlassen möge. Jedes Leiden, dem ich noch begegnen werde, wird meine Liebe zu Dir noch verstärken, weil mein Herz es wünscht. Diese Sehnsucht nach Deiner unbegrenzten Liebe wird siegen, und die Schmerzen werden nicht das letzte Wort haben, auch dann nicht, wenn ich sie bis zum letzten Atemzug meines Lebens erdulden muss… Jesus, Jesus, o mein Jesus!»

 Die Worte «Jesus, Jesus, o mein Jesus» drücken meine ganze Qual und mein ganzes Leid aus. Sein besänftigender Blick ruht weiterhin auf mir, und ich versuche, mich mit meiner Situation abzufinden.

«Mein lieber Heiland, wie hast Du das eigentlich gemacht im Garten Gethsemane? Wie wurde aus Deinem «nimm diesen Kelch von mir» ein «Vater Dein Wille geschehe»? Wenn ich ehrlich bin, kann ich das nicht begreifen, ich verstehe den Sinn des Leidens nicht, auch wenn mich Dein Blut tröstet und nicht noch mehr quält. Zum guten Glück, immerhin das.»

Jesus schaut von Seinem Bild auf mich herunter und schweigt, doch Sein Schweigen ist wie immer voller Sanftmut und ich akzeptiere, dass ich solch heilige Geheimnisse nicht sofort verstehen kann.

«Jesus, es ist für mich viel weniger schmerzhaft, Deine Wunden zu betrachten, als meine eigene Bedrängnis. Bei Deinem Leiden kann ich sagen: Du hast es getragen, ja, Du hast sogar noch viel mehr gelitten, auch seelisch, wie noch kein Mensch jemals gelitten hat, und das alles auch für mich, für mich kleine Seele. Bei Dir muss ich nur «Danke!» sagen für Deine Verdienste, die Du für mich erworben hast, und sie einsammeln. Deine Wunden küsse ich mit Ehrfurcht, Leidenschaft und Dankbarkeit. Ich weiss, niemals wird ein Herz je Deinen Schmerz vollständig erfassen können. Dabei jubelt mein Herz, da es weiss, dass dies meine Erlösung ist. Für Dich war es ein unsägliches Martyrium, doch für mich ist es das Geschenk, das Du mir gemacht hast.

Aber wenn es um meine Qualen geht – oh Schreck, oh Graus – das ist etwas ganz anderes! Da spüre ich jedes Wehwehchen, und ich merke, dass ich selbst überhaupt nicht leidensfähig bin. Nur Deine Liebe vermag ich zu trinken und Deine Strahlen der Zärtlichkeit. Etwas anderes als Deine liebenden Küsse ertrage ich nicht. Hab’ Erbarmen, Erbarmen mit mir armer Seele und mute mir keine Leiden zu, die ich nicht tragen kann. Du kannst schon sagen, es dient dem Heil der Seelen. Doch weisst Du, wenn ich in meiner Krankheit stecke, ist das nur ein Wort. Mein Menschsein erkennt nur die Schmerzen und versucht, sie zu überwinden.»

Jesus schaut weiterhin voller barmherziger Liebe auf mich. Ich spüre eine gewisse Erleichterung, weil ich mich durch mein Zwiegespräch mit Ihm ein wenig aussprechen konnte.

«Es gibt ja keinen anderen Weg als voranzugehen, es gibt ja keine andere Lösung als Tag für Tag das Leben anzunehmen, wie es ist.»

Und ich spüre, wie auch mein Blick – durch unseren Blickaustausch – von der gleichen zärtlichen Liebe Jesu erfüllt ist.

 «Jesus, manchmal habe ich das Gefühl, dass du viel, viel Freude an mir hast, obwohl ich Dich gar nicht hören kann…»

Er schaut mich an und dieses Mal bin ich es, der zu lächeln beginnt. Meine Seele liebt es nämlich zu erkennen, dass Gott Freude an mir hat. Dies tröstet meine Seele immer und macht mich froh. In dieser Freude sage ich stürmisch zu Ihm:

 «Ich will Dir immer Ja sagen! Immer Ja! Es gibt keine schönere Liebe als die Deine, schon ein Tropfen genügt, um mich mein Elend vergessen zu lassen. Wie sehr liebst Du mich doch, oh Du liebenswertes göttliches Wesen, das auch ganz Mensch ist wie ich!»

Jesus blickt mich weiter voller Güte an, und unsere Herzen lächeln einander zu.

Erfahrungen mit der Zärtlichkeit Gottes von Hildy Jucker

Jesus fordert mich auf ein Buch über mein Leben zu schreiben

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Buch-Hildy-Jucker-1.jpg

Kurz nach Aschermittwoch 2018 spürte ich plötzlich einen sehr starken Anruf Jesu, ein Buch über mein Leben zu schreiben. Diese Aufforderung war so stark, dass ich sie unmöglich überhören konnte! Da habe ich mich, ohne viel nachzudenken, in den Willen Gottes gestürzt. Ich schrieb Tag und Nacht in einer unbeschreiblichen Liebesglut Gottes. Die Gegenwart Jesu war so stark spürbar, wie ich es nicht oft erlebt habe. Nach knapp drei Wochen hatte ich mein Rohmanuskript beendet und jetzt, 2022 ist das Buch «Erfahrungen mit der Zärtlichkeit Gottes» ein Bestseller. Es ist auch in französischer Sprache unter dem Titel „Expériences de la Tendresse de Dieu“ erhältlich.

In diesem Buch betrachte ich mein Leben im Lichte der Botschaften der Zärtlichkeit, die Jesus Françoise diktiert hat. Da Françoise in meinem Leben eine wichtige Rolle gespielt hat, habe ich ihr Lebenszeugnis und viele Botschaften von Jesus in mein Buch aufgenommen. Ebenso lasse ich einen Priesterfreund, Pater Hansjörg Gyr, zu Wort kommen, der die Zärtlichkeit Gottes auf ausserordentlich eindrückliche Weise erfahren hat. Mein Sohn Johannes, der die Gnade schon sehr früh in seinem Leben bekommen hat, den Herrn in Seiner Zärtlichkeit zu empfangen, schrieb auch einige Kapitel. Ich habe dieses Buch für all jene geschrieben, die nach Geborgenheit und Liebe hungern, die nach dem Glück des Lebens suchen.

Verschiedene Feedbacks:

Ich habe sofort dein Buch mit in den Wald genommen: Gelesen – gelesen – dann Zuhause, im Bett, bis spät nachts. Es ist so spannend, in guter Sprache geschrieben. Beeindruckt hat mich deine Ehrlichkeit, eine lautere Wahrhaftigkeit – der Brief von Johannes, Seite 197 ist so tief, ich war erstaunt, so schreiben, alle erfahrenen Menschen. Aber Erfahrung, Verwandlung hat er durch sein Leid erworben. – was du alles erlebt hast, wo du gesucht hast… bis du deine Heimat, deine Liebe gefunden hast. Danke! Dein Buch hat mich bereichert!!!                                                                                                                                                                                                    R. E.

Danke auch für das Buch von euch, das ihr mir geschenkt habt. Ich habe es nun fertiggelesen, und es sind wirklich beeindruckende Lebenszeugnisse, die zu Jesus hinführen.  

                                                                                                Pater M. P.

Ich bin total überwältigt von deinem Buch. Wieviel Kraft und Vertrauen braucht es, um sein Innerstes zu öffnen. Was hast du in deinem Leben schon alles erlebt? Ohne die Hilfe und Liebe von Jesus wäre alles unmöglich. Ich bin immer noch am Lesen, es rüttelt mich sehr auf.   

                                                                                          M. M.

Diese Liebesglut, mit der Sie ihr Buch geschrieben haben, empfinde ich sehr stark in Ihrem Buch. Dass so ein wunderbares Werk, in so ungewöhnlich kurzer Zeit entstehen durfte, entspricht mit Sicherheit dem Willen Gottes.  

                                                                                                            S. F.

Auszug aus dem Buch «Erfahrungen mit der Zärtlichkeit Gottes»: https://www.parvis.ch/pdf/extraits_livres/D5380_Auszug.pdf

Gratis zu bestellen bei: info@tendressededieu.com

Interview von Radio Maria Deutschschweiz mit Hildy Jucker über ihr Buch: https://www.radiomaria.ch/de/podcasts?podcast=201810161400

Bücher von Françoise

Parvis-Verlag Der Parvis Verlag vertreibt alle Bücher von Françoise CH – 1648 Hauteville (Schweiz)   Tel.:0041/26.915.93.93 http://www.parvis.ch/ Bücher von Françoise auf Deutsch Jesus […]