Zeugnisse

Die Umkehr meines Herzens

Vor 4½-Jahren begann ich diese Bücher „Umkehr der Herzen“ und „Jesus kommt wieder in Herrlichkeit“ zu lesen. Von der ersten Zeile an wurde ich tief ergriffen von der Liebe Jesu Christi und Er zeigte mir behutsam all meine Sünden, die ich im Laufe meines 45-jährigen Lebens begangen hatte. Ein brennender Durst nach der ständig spürbaren Zärtlichkeit Jesu Christi begann mich immer heftiger zu verzehren.

So führte mich Jesus in die römisch-katholische Kirche, wo Er mir beim Empfang der Heiligen Kommunion Seinen tiefen Frieden und ein beseligendes Glück vermittelte, das ich bis heute in jeder Heiligen Messe empfange. Dies bewirkte, dass ich mich täglich zur Heiligen Messe hingezogen fühlte, denn Jesus erfüllt mich ganz und gar mit Seiner tief spürbaren Gegenwart, die so voller zärtlicher Liebe ist.

Zugleich gab Er mir ein tiefes Verlangen nach der regelmässigen Beichte, wo ich eine wunderbare, schrittweise Befreiung und Heilung von vielen Verletzungen und Verstrickungen fand.

Jesus zog mich auch mit Kraft zur Eucharistischen Anbetung. Dies tat Er, indem Er mich jedes Mal Seine tief nährende Liebe spüren liess. Er schenkte mir die Gnade der Kontemplation, die sich immer mehr durch stundenlange Anbetung von Jesus Christus im Tabernakel und dem ausgesetzten Allerheiligsten vertiefte.

So durchdrang Er mich immer mehr mit Seiner tief spürbaren, glühenden Gegenwart, die auch bewirkte, dass ich Sein Kreuz zu spüren bekam: Jesus vermittelte mir Seinen brennenden, so schmerzhaften Durst, den Er nach uns Menschen verspürt und Seine schreckliche Einsamkeit in vielen Tabernakeln der Welt. Er zeigte mir auch, wie sehr die Lauheit vieler Priester und Laien Ihn verletzt. So kam es, dass ich in eine immer innigere Vertrautheit mit Jesus geriet, die mich völlig ausfüllt.

Die Liebe zu Ihm und Seiner römisch-katholischen Kirche wächst Tag für Tag und sie strömt auch auf meine Mitmenschen über. Mein Ehegefährte war so beeindruckt von meiner sichtbaren Veränderung durch die Liebe zur Eucharistie, dass er als gläubiger Protestant zum katholischen Glauben konvertierte, ebenso mein jüngster Sohn.

Bis zum heutigen Tag intensiviert sich die ständig spürbare, zärtliche Gegenwart Jesu Christi in meinem Leben, indem ich einen beständigen, tiefen Herzensfrieden empfinde und eine wunderbare, stille Freude empfange. Ich erlebe, dass Jesus jede Einzelheit in meinem Leben regelt und mich immer mehr in Seine Liebe hüllt.

Das Kreuz fehlt nicht in meinem Leben. Aber Jesus versteht es mich mein Kreuz in Frieden und Freude tragen zu lassen durch Seine ständig spürbare Liebe. Ich lese bis heute täglich in diesen Botschaften der Zärtlichkeit, die mich jedes Mal zutiefst mit Jesu Liebe nähren.

H.J.

Zeugnis eines Priesters:

Hier einige Wohltaten der Botschaften „Umkehr der Herzen“.

Es sind Wohltaten die ich selbst oder andere bekannte Personen erhalten haben.

Diese Botschaften habe ich erst kürzlich entdeckt. Seit einem Jahr. Am Anfang war ich misstrauisch. Ich wollte nicht davon sprechen oder sie anderen empfehlen bevor ich sie nicht alle gelesen, betrachtet und gelebt hatte. Es war für mich ein neues Leben. Eine Art Noviziat, wo ich doch mein 50-jähriges Priesterjubiläum gehabt hatte. Mein ganzes Leben habe ich in Afrika gewirkt.

Diese Botschaften waren wie das ganze Evangelium, aber in äusserst einfachen Worten, für die Kleinen und Ungelehrten, die eben anfangen Jesus zu begegnen, und die theologischen und wissenschaftlichen Ausdrücke noch nicht verstehen können.

Alles ist einfach. Es ist eine neue Annäherung und eine feinfühlige und tiefe Erfahrung mit Jesus – Eucharistie.

Gewisse Ausdrücke und Verhaltensweisen sind mir zuerst auf die Nerven gegangen. Sie schienen mir zu fromm und sentimental, z. B. die Art, die heilige Eucharistie zu empfangen. Aber ich habe verstanden, dass Jesus es gern hat, wenn man sie befolgt aus Liebe zu Jesus und weil man sich dazu eingeladen fühlt von ihm.

Ich ging in den römischen Richtlinien (Instructio Redemptionis sacramentum) nachschauen, die der Papst am 14.3.04 anerkannt hat, und im Dokument „ Die Kirche lebt von der Eucharistie“ vom 17.4.03 von Johannes Paul dem II. Es sind fast die gleichen Worte. Die Botschaften mit dem gleichen Thema waren aber 1996 gegeben worden. So war ich erstaunt und überzeugt. Ich habe versucht, die Botschaften selbst zu leben.

Das war ein neues Leben in Jesus – Eucharistie, dank der Botschaften. Die Eucharistie erleben und in einer ganzen grossen Liebe, in einer restlosen Zärtlichkeit, die bis zum Äussersten geht, und das in der Freude und im Schmerz Jesu, besonders wenn ich an alle heutigen Missbräuche denke.

In diesem Jahr 2005 kamen Leute und sagten mir, Jesus hätte sich ihnen offenbart in Zeichen, die sie erfahren hätten, während ich zelebrierte, damit sie wirklich glauben konnten an seine reale Gegenwart als Auferstandener. Ich bin Leuten begegnet, die einen brennenden Durst nach der Eucharistie spüren. Sie leben Stunden stiller Anbetung, spüren seine tatsächliche Gegenwart, sogar eine körperliche Gegenwart, gerade wie Jesus es in den Botschaften verheissen hatte.

Solches wird immer mehr geschehen in unserer „Neuen Zeit“, die angefangen hat.

Andere spüren ein starkes Bedürfnis zu beichten, wenn es möglich wäre kämen sie täglich, oder doch einmal pro Woche, also mindestens einmal im Monat. Sie wollen diese Läuterung leben. Sie wollen diese Zärtlichkeit, von Jesus und vom Vater geliebt zu sein, durchleben. Sie wollen ganz abhängig von Jesus sein. Sie wollen sich ihm total anvertrauen. Sie wollen den heiligen Geist empfangen, um zu wagen, Jesus ihr totales Vertrauen zu schenken. Sogar in den ganz gewöhnlichen Dingen. Die Schriftstelle „macht euch keine Sorgen“ (Lukas 12,  2-32), die mir übertrieben schien, verwirklicht sich im konkreten Leben. Aber wir wagen nicht daran zu glauben. Wir sind viel zu vorsichtig von Natur aus. Wir kritisieren die andern als Fundamentalisten, wobei es doch eine Gabe ist, die wir erhalten dürfen. Sie wiederholt sich ständig. Aber wir Moderne wagen nicht, wirklich ans Evangelium zu glauben. Die Botschaften helfen uns, endlich das Evangelium radikal zu empfangen.

Ich sehe Leute, die wagen, ihre Gegner und Feinde zu lieben, diesen zu verzeihen, ohne zu diskutieren, aber einfach die Wahrheit zu sagen. Sie nehmen es in Kauf, kritisiert und angegriffen und verleumdet zu werden.

Was mich am meisten beeindruckt, das ist die Identifizierung, das Eins werden mit Jesus in seinem Schmerz für die Sünder. Er liebt die Sünder, aber sie weigern sich ihn zu lieben.

Am Anfang konnte ich nicht verstehen, warum Jesus leidet wegen seinen geliebten Söhnen (den Priestern), die doch für ihn wirken. Sie aber behaupten ihn zu lieben aber gehorchen nicht. Aber meine Augen haben sich geöffnet diese letzten Monate. Es hat mehr Missbrauch als ich meinte. Es ist dringlich für uns, dass wir für sie leiden, eins mit Jesus. Jesus tadelt unsere gegenwärtige Mentalität. Er versucht, sie mit einfachen und anschaulichen Worten zu beschreiben. Die Kleinen, wie Françoise, können sie dann verstehen.

Als ich dann das Buch von Johannes Paul II „Mémoire et identité“ (Erinnerung und Identität) las, sah ich, dass er von der gleichen Wirklichkeit spricht, aber mit modernen Worten. Es geht um die gleiche Botschaft. Auch ich habe in der gleichen Strömung gelebt, ohne dass es mir bewusst wurde. Jetzt wird alles klar. Ich hoffe, die Klarheit werde sich in allen Herzen zeigen, wie Jesus es ankündigt. Das wird dann die Läuterung sein, die im Kommen ist, wie es so viele Beter und Mystiker heute ansagen. Was mich bei den Menschen, die die „ Botschaften“ lesen, beeindruckt, ist der Gehorsam und die radikale Liebe zum Heiligen Vater, Johannes Paul II und Benedikt XVI.

Wenn viele Menschen die Botschaften annehmen könnten (diese Botschaften sind übrigens identisch mit vielen andern heute), würde sich die Welt rasch erneuern.

Ich danke Gott, dass ich diese Botschaften an Françoise habe kennen lernen dürfen und sie dann annehmen und im Leben verwirklichen konnte. Es ist für mich eine Erneuerung. Meine erste Erneuerung war die Erneuerung im heiligen Geist vor 30 Jahren, die ich nach sechs Jahren Krise habe erleben dürfen. Eine andere Erneuerung ist dieser fortlaufende Aufruf von Jesus und Maria für mehr Demut, während ich mir einbildete demütig zu sein. Maria hat mich mit Kraft verstehen lassen wie weit ich noch von dieser Demut entfernt bin. Und doch ist diese Demut die Bedingung für jede wahre Erneuerung, die uns fähig macht, alle Gaben und ungeahnten Gnaden anzunehmen, die der Herr mir und uns allen geben möchte. Ich erfahre das jetzt, wenn ich die Botschaften im Leben verwirkliche. Wenn mich die Menschen bitten, diese oder jene Stelle zu erklären, sage ich ihnen: „Lest weiter, und ihr werdet die Antwort finden.“ Es nützt nichts zu diskutieren, man muss endlich im Herzen und im Leben empfangen und nicht nur überlegen und verstehen wollen.

Ich bin auch Boten der Zärtlichkeit begegnet, die gewagt haben, mich zu korrigieren und zu ermutigen. Das sind ganz einfache Leute, Mütter mit Familien, die aber die Botschaften gründlich leben.

Diese Botschaften sind wie eine Einführung in das asketische und mystische Leben. Die Kleinen, die sich da einüben und danach leben, kommen zu tiefen Erfahrungen und zu einer erstaunlichen Unterscheidungsfähigkeit. Sie können noch nicht die Schriften vom Hl. Johannes vom Kreuz, von Theresa von Avila oder von Lisieux studieren, aber sie können dennoch deren anspruchsvolle Spiritualität leben, dank den Anleitungen und den so einfachen praktischen Ratschlägen der Botschaften und mit Hilfe ihrer geistlichen Begleiter und Beichtväter.

Für meinen Dienst als Beichtvater oder geistlichen Begleiter bekam ich auch folgende Hilfe: Menschen mit so grossen schweren Problemen wie die wiederverheirateten Geschiedenen, entdecken die zärtliche Liebe die Gott ganz besonders für sie hat. Sie verstehen, dass Jesus einen Plan für sie hat in der Kirche. Sie sind nicht nur anerkannt und geliebt, sondern sind gesandt, um für die Liebe zu Jesus – Eucharistie Zeugnis zu geben. Sie können ihn nicht sakramental in der Heiligen Kommunion empfangen, nur geistlich, aber das mit glühender Inbrunst. Andere leben ihr Eheleben weiter im Gehorsam, wie Bruder und Schwester und so leben sie die Intimität mit Jesus – Eucharistie wirklich. Das ist wunderbar. Sie haben verstanden, dass ihr Schmerz süss sein kann und wirksam ist, sie lieben ihn in Jesus. Wie sind wir weit entfernt mit diesen unnützen Diskussionen und Kritiken gegen die Kirche, von Seiten jener Leute, die nie die wahre christliche Freude erfahren konnten, in dieser zärtlichen Liebe, die uns Jesus geben möchte.

Pater H.G.

Comments are closed.