Vortrag

 

 

Konferenz von Françoise in Plougasnou

Sonntag, 9. November 2008

Im Haus « Maria Unsere Liebe Frau von Frankreich »

 

Seit fünfzehn Jahren formt mich Jesus und lehrt mich Sein Herz zu kennen, wie ihr wisst. Er sagte mir:Viele der Meinen haben vergessen, dass Ich ein Herz Bin. Viele reden von Mir und über Mich, aber sehr wenige nur lieben Mich in Wahrheit“. Jesus fügte an: „ Es ist die Zeit Meiner Wiederkunft in euren Herzen und in Herrlichkeit, denn eure Zeit ist so von Leid erfüllt aufgrund der Sünde, dass Ich komme um euch den Schatz Meines Heiligsten Herzens zu schenken, damit ihr in Vertrautheit mit Mir leben könnt mit Hilfe der Jungfrau Maria. Diese Vertrautheit ist nicht nur den priesterlichen oder geweihten Seelen vorbehalten, sie ist für jede Seele. Ich komme, um euch Meine Heilige Zärtlichkeit zu zeigen, Ich komme um euch Meine Heilige Gegenwart zu schenken.“ Das ist der Kern der Botschaft, die Jesus in etwa fünfzehn Büchern übermittelt: es ist eine ganze Ausbildung für jene, die das wünschen. Jesus hat mich alles über Seinen Blick der Liebe gelehrt. Das heisst, dass Er nicht damit begonnen hat, mir zu sagen: „Du lebst in Sünde“, sondern Er hat damit begonnen, mir Seinen Blick zu zeigen, Sein Gesicht. Es war keine Erscheinung aus Fleisch und Blut, aber es war eine Vision, in der die Gegenwart Jesu sehr stark war: viel konkreter, als wenn man ein menschliches Gesicht sieht. Er hat mir diesen Blick geschenkt und während fünfzehn Jahren nicht mehr weggenommen. Wenn ich bete und Jesus anschaue, begegne ich Ihm: Seinen Augen, die so voller Liebe sind, Seiner Heiligkeit und Seiner Zärtlichkeit, die uns durchdringt. Dieser Blick ist für jeden unter uns und Jesus möchte, dass wir Ihn entdecken. Denn wenn ihr euch vom Herrn geliebt fühlt und die Erfahrung macht, die „Liebe Gottes zu spüren“, dann ist das Leben nicht mehr wie vorher. Was vorher in unseren Augen wichtig war, ist es nicht mehr und alles erscheint uns zweitrangig, denn die Liebe Gottes hat den ersten Platz eingenommen.

Tag für Tag enthüllte sich Jesus mehr; je mehr Er sich zu erkennen gab, umso mehr wurde ich mir meiner Unfähigkeit bewusst und ich hielt Seinen Blick der Liebe und Vollkommenheit nicht mehr aus; denn dieser Blick verstärkte sich, Er erforschte mich und alles war so voll Liebe und Heiligkeit, dass ich schliesslich die Augen niederschlug, weil mir bewusst wurde, was für ein Abgrund des Elends ich war. Da sagte der Herr zu mir: „ Ich komme für die ganze Menschheit, es ist Meine Wiederkunft in den Herzen, Ich will allen Meine Gegenwart schenken, um jedes Leiden zu lindern, Ich will euch auch Meinen Heiligen Geist schenken, damit ihr die richtigen Entscheidungen in eurem Leben treffen könnt, damit ihr Frieden findet und wachsen könnt.“ Er sagte mir: „Aber wenn du Mich auf diese Art aufnehmen willst, musst du Mich dich reinigen lassen von allem Unkraut, dass dich daran hindert, Mich anzuschauen.“ Ich spürte, dass ich ein reines Herz haben musste, um Jesus anzuschauen.

Jesus sagte mir: „Weißt du, es steht so schlecht um die Welt, Leiden, Streit, Krankheiten, Unfälle, weil der Mensch von Sünde erfüllt ist, was Gift ist für die Seele: Gift, das einen verschlingt, ohne dass man es ahnt und das dem Teufel erlaubt, das Böse zu wirken. Um Mich anzuschauen, braucht es ein Herz voll Liebe und voller Wahrheit des Evangeliums. In diesem Zustand wird der Teufel gar nichts mehr gegen dich machen können, er wird verschwinden. Und jedes Mal, wenn du einen Gedanken der Liebe hast oder etwas aus Liebe tust, trägt das Früchte für die ganze Menschheit.“

Dann soll unser wichtigstes Gebet, sagte Jesus, die Bitte um Durst nach Ihm sein.“ Denn wenn wir keinen Durst nach der tiefen vertrauten Begegnung mit Gott haben, wird uns alles, um was Er uns bittet schwierig und unüberwindbar scheinen. Ab dem Moment, wo ich Seinem Blick der Liebe begegnet bin, den Er allen enthüllen möchte, war alles einleuchtend und einfach. Dieser Blick ist nicht übernatürlich oder charismatisch: jeder kann dem Blick Jesu begegnen im stillen Gebet, betrachtend oder in der eucharistischen Anbetung, wenn auch auf verschiedene Weise.

Jesus sagt uns: „ Es braucht ein klein wenig Glauben, ein klein wenig Hingabe und den grossen Wunsch, zu lieben. Wenn ihr um diesen Durst nach Meinem Herzen bittet, werdet ihr erfüllt und euer ganzes Leben wird erneuert werden.“

Ich lese euch eine Botschaft von Jesus vor, die er mir im Jahr 2000 geschenkt hat:

Um in Mein Herz zu gelangen, gibt es eine Türe, es ist die Türe der Liebe. Nur durch diese Türe könnt ihr Mir tief begegnen und sie öffnet sich nur durch eure Liebe für Mich. Das bedeutet, dass Jesus sich niemals aufdrängt: Er kommt nur, wenn ihr Ihn um Seine Liebe oder Seine Gegenwart bittet. Er achtet uns so sehr, dass Er sich nicht einfach in unser Herz drängt, Er ist unendlich zart und feinfühlig mit uns. Er wartet, bis wir uns Ihm zuwenden, um das Leben zu finden.

Er sagt: „Ihr wisst sehr gut, wie sehr ihr euch hinzugeben wünscht, wenn ihr eine Person innig liebt. Genau die gleiche Liebe wünsche Ich von euch für Mein Heiligstes Herz. Und diese Liebe wird durch Meine Gnade immer weiter wachsen.

Ihr solltet viel mehr von Mir erwarten. Ihr solltet um Meine Zärtlichkeit betteln, damit Ich euch erfülle mit dem Feuer Meines Heiligen Geistes, damit ihr ohne Unterbruch strahlen könnt. Ihr solltet euch immer unfähiger fühlen und immer mehr Glauben und Freude daran haben, euch so unfähig zu sehen. Denn so kann ich Mich mit euch vereinigen und euch das Leben schenken.

Demjenigen, der alles in Liebe von Mir erwartet, schenke Ich alles. Dieses alles könnt ihr in der Stille des Gebets erhalten. Ich kann euch nur erfüllen, wenn ihr Mich anschaut, auf Mich hört. Ich brauche eure Stille, eure persönliche Begegnung mit Mir in der Vertrautheit.

Zusätzlich zu euren gemeinschaftlichen Gebeten, zusätzlich zu den Gebeten mit der Familie brauche Ich jeden von euch nahe bei Mir, allein mit Mir, damit ihr Mir vertraut begegnen könnt.

Wenn ihr Mir keine Zeit schenkt, kann ich euch nicht erfüllen. Jeder von euch muss Meine Liebe kennen lernen, die Ich für ihn habe. Wagt zu Mir zu kommen im stillen Gebet und Ich werde euch lehren. Jeder soll dieses Herz an Herz mit Mir kennen. Ich liebe euch so sehr… Wenn ihr Meine vertraute Gegenwart gekostet habt, werdet ihr vor Freude und Liebe zu Meinem Herzen überströmen, denn ihr werdet wissen, dass Ich euch liebe. Ihr werdet euch behütet, geführt fühlen und ihr werdet nicht mehr in die Sünde fallen.

Jeder hier möge sich in Meine Arme werfen, ganz an Mein Herz kommen, damit Ich ihm Meine Heilige Zärtlichkeit zeige.

Jeder hier möge Meinen Blick der Liebe auf sich ruhen spüren, damit jeder auf Mein Kommen in seinem Herzen und in Meiner Herrlichkeit hoffe. 

 Jesus ist so gut und voller Liebe, dass Er uns sagt: „Wenn du dich mit Meinem Herzen versöhnen willst, wenn du Mich tief erkennen willst, wenn du möchtest, dass Ich Mich dir enthülle, dann musst du dich von Mir heilen lassen. Dich heilen zu lassen, bedeutet, dass Ich deine Seele von allem Gift, das wegen der Sünde vorhanden ist, reinige.“ In diesem Moment zeigte mir Jesus die tiefe Heilung, die im Sakrament der Versöhnung stattfinden kann. Er liess mich dieses Sakrament verkosten und Er zeigte mir, dass es nicht so sehr ein Arztbesuch, sondern eine Verabredung der Liebe ist. Eine Verabredung der Liebe, weil jede Sünde in unserem Leben, klein oder gross, eine Verletzung, eine Spur in unserer Seele hinterlässt. Spuren, die man manchmal erst mit der Zeit zu spüren beginnt, manchmal erst zehn Jahre später oder mehr. Und Jesus sagt uns, dass wir dann depressiv werden und einen grossen Sorgenberg in unserem Alltag vor uns sehen: all das ist die Folge der Wunden, welche die Sünde hinterlassen hat.

Jesus sagt: „Wenn ihr Mir im Sakrament der Versöhnung alles geben wollt, was gegen die Liebe, die Wahrheit verstösst, wenn ihr Mir all eure Irrwege, Abwege geben wollt, dann werdet ihr nach und nach tief geheilt werden. Jesus ruft uns nicht zur Beichte, um uns etwas vorzuwerfen, sondern um uns vom Bösen zu heilen, das der Teufel in unser Herz gesät hat. So sagt Jesus: „Komm jeden Monat zur Beichte, wenn du kannst, komm sogar öfter, wenn du den Wunsch hast. Komm und gib Mir all das, was du in deinem Leben entdeckst, was nicht der Wahrheit des Evangeliums entsprach und du wirst eine Überfülle von Gnaden und Freuden in deinem Herzen sehen und du wirst Mir dadurch erlauben, dir Meinen Blick, Meine Liebe zu schenken und dich zu erfüllen. Das ist es, was Jesus die Reinigung unserer Herzen nennt. Sie verlangt unser Ja, unsere Hingabe und unseren guten Willen. Man soll aus Liebe zum Herrn beichten, mit dem tiefen Wunsch geheilt zu werden und vor allem soll man sich dadurch von Jesus stärken lassen. Die Reinigung trägt grosse Früchte: sie ist eine vollständige Erneuerung unseres Lebens. (…) Diese Bekehrung heilt, belebt, reinigt, erfüllt jede Person, die sich auf diese Weise erneuern lassen will.

Jesus sagt uns: „Vergesst nicht das erste Gebot, das sagt: vor allem anderen bete Gott an.“ Nur wenn wir in uns den Wunsch und den Durst haben, jeden Moment unseres Tages mit Jesus, dem Vater und dem Heiligen Geist zu sein, nur dann kommt Jesus und wohnt in unserem Herzen: ab diesem Moment werden wir nie mehr alleine sein, oder sinnlos leiden, sondern wir werden in Seiner Gesellschaft sein. Keine Einsamkeit oder Depression mehr, denn Jesus und Maria sind immer da durch ihre heilige Gegenwart. Jesus erläutert: „Betet, damit in eurem Leben die Anbetung an erster Stelle stehe, diese Sehnsucht nach Gott, die vor allem anderen kommen soll. Ihr werdet diese Sehnsucht nur haben, wenn ihr nahe bei Mir seid und euch stärken lasst, jeden Tag im mündlichen Gebet, aber auch in der Stille. In der Stille werdet ihr sehen, dass Ich zu euch komme und euch nähre, selbst wenn ihr den Eindruck habt, dass gar nichts passiert.

Jesus hat gesagt: „Ihr müsst immerwährend beten“. Immerwährend beten meint vor allem, immer mit Ihm zu sein, unter Seinem Blick, es bedeutet, sich bewusst zu sein, dass Er uns jeden Moment anschaut: Er schaut auf das, was ihr gerade in diesem Moment denkt und auf alles, was ihr während des Tages tut. Am Anfang stellte mir Jesus Fragen und ich war nicht sicher, ob meine Antworten weise waren, so dachte ich nach, bevor ich Ihm antwortete. Und Jesus sagte zu mir: „Weißt du nicht, dass Ich alle Gedanken sehe, die du gerade in diesem Moment vor Mir verstecken willst? Weißt du, Ich sehe immerfort alle Gedanken und alles, was in den Herzen der ganzen Menschheit ist. Ich begleite jeden, ich schaue auf alles. Ich bin glücklich, wenn ihr Durst nach Meinem Herzen habt und Ich bin traurig, wenn ihr euch von Mir abwendet, denn so kann Ich euch das Leben eurer Seele nicht schenken. So habe ich nach und nach gelernt, dem Herrn offen alles zu sagen, alles was ich dachte und ich lernte, nicht mehr einsam zu denken, indem ich mir sagte, Er sei von alledem sowieso weit entfernt.

Jesus sagte mir zuerst: „ Liebe Mich, lerne Mich zu lieben, begegne Mir“. Bald erschien mir die Wahrheit des Evangeliums und des Katechismus offensichtlich. Ich sage euch deshalb nicht: „Das und dieses soll man nicht tun, das ist Sünde oder dieses nicht“. Ich sage euch: „Liebt den Herrn, begegnet Seiner Liebe, Seiner Heiligen Gegenwart und dann werdet ihr nie mehr sündigen wollen, so sehr wird Er euch erfüllen“. Jeder wird erkennen, dass die Wahrheit des Evangeliums sich seit zweitausend Jahren nicht geändert hat, selbst wenn manche Personen euch sagen, dass diese oder jene Sache heute doch keine Sünde mehr sei. Für den Herrn bleibt das Schlechte schlecht: es birgt Leid in sich; und das Gute ist und bleibt gut.

Jesus sagt: „Betrachte Mich und in diesem Angesicht zu Angesicht schenke Ich dir, erfülle Ich dich mit Meinem Licht. Mögen diese tiefen Momente des Gebetes, die du allein mit Mir verbringst, dir die tiefe Vereinigung mit Meinem Göttlichen Herzen schenken.

Jeder ist berufen Mich zu betrachten, jedenfalls mehr oder weniger. Denn niemand kann Meine liebende Gegenwart ausstrahlen, wenn er nicht in der Tiefe Meines Herzens lebt“. Jesus möchte, dass jeder hier Sein Herz, Seine Zärtlichkeit ausstrahlt, damit die Begegnung, die wir mit dem Herrn hatten, sichtbar wird.

Wo Ich auch hinschaue, sehe ich Schafe, die Mir zwar folgen, aber auf dem Weg stehenbleiben, weil sie es nicht wagen, sich Meinem Herzen ganz auszuliefern.

Damit ihr euch ganz vom Ozean Meines Heiligsten Herzens anziehen lassen könnt, brauche ich eure ganze Hingabe in jedem Moment. Wenn ihr wüsstet, was für ein Glück eine Seele empfindet, die sich ganz Meinen Händen überlässt, indem sie Mir gestattet in allen Dingen in ihr zu handeln.

Meine Kinder, lasst euch mit Mir vereinen. Werdet ganz klein, so klein, dass ihr nur noch ein Herz habt, das Meine, euren Schatz. Wenn ihr diesen Zustand erreicht habt, wo eure Seele ganz durchlässig wird und sich leer fühlt, werdet ihr jene tiefe Beschauung erleben, die den verliebten leidenschaftlichen Seelen vorbehalten ist, denjenigen, die vereint mit Mir leben wollen und Mich bis ans Ende anbeten.

Möge dieser Ruf aus euren Herzen erschallen: „Herr, lass mich Dich in Deiner ganzen Herrlichkeit betrachten, damit ich lebe. Reinige mich ganz, damit ich mich ganz Deinem Willen hingebe. Nimm alles von mir“. Ich verspreche euch, dass Ich dann zu euch eilen werde und euch mit Meinen Gnaden erfülle, indem Ich euch mit Meinem Heiligen Geist durchflute und euch dem Vater darbringe. Und in dieser tiefen Betrachtung, die euch geschenkt wird, werdet ihr das wahre Leben kennen, das ewige Leben, welches das Leben in Gott ist.

Ich rufe euch alle zu innerer Sammlung, innerer Stille auf, zu einem Herz an Herz mit Mir. Nur an diesem Ort eures Herzens, wo ihr allein mit Meinem Heiligsten Herzen seid, könnt ihr Mir vertraut begegnen.

Möge Meine Leidenschaft für euch euer Herz erreichen, damit ihr zu Mir kommt und Mich kennen lernt, so tief, dass Tränen fliessen werden, wegen all der Liebe, die Ich euch entgegenbringe“.

Diese Erfahrung der Liebe Gottes ist für jeden gedacht. Jesus hat mir diese Gnade eines Tages einfach so geschenkt. Es ist wahr, wenn man die Liebe Gottes fühlt, rührt einen das zu Tränen, sodass Jesus gezwungen ist, sich vor uns zu verbergen, denn wenn Er uns Seine ganze Liebe zu erkennen geben würde, könnten wir es nicht ertragen…

Jesus sagt uns: „Betet immerwährend“. Immerwährend beten, bedeutet, jede kleine Sache des Alltags unter Seinem Blick zu tun. Das Gebet bedeutet, sich bewusst zu sein, dass Jesus da ist, dass Er uns begleitet und dass Er uns zärtlich umsorgt.

Wer diese Beziehung mit dem Herrn tief lebt wird überall, wo er hinkommt, die Liebe Gottes ausstrahlen, denn Jesus wird in seinem Herzen wohnen. „So werden wir Frieden schaffen“, sagt der Herr, „und die Liebe wird sich überall ausbreiten“. Das setzt aber unser Ja und ein verliebtes, leidenschaftliches Herz voraus. Denn Er ist der Lauen überdrüssig, die sich Christen nennen und dabei traurig sind. Er will, dass wir freudig und erfüllt sind. Er will uns einen klaren Blick schenken, denn es gibt in unserer Zeit viele Irrwege. Er möchte, dass wir gut zu unterscheiden wissen, was Wahrheit und was Betrug ist. Er will, dass wir ausgeglichen und einfach sind und Er will uns selbst in den Entscheidungen des alltäglichen Lebens helfen.

Manchmal fällt es uns schwer zu verstehen, was Jesus von uns will. Am Anfang hatte ich Mühe mit Jesus, denn Er sprach zu mir in ganz klaren Sätzen, aber gleichzeitig sehr tief, so dass ich nicht immer sicher war, ob ich richtig verstand. Aber dann kam die Jungfrau Maria und erklärte mir, was Jesus sagen wollte, denn ihre Sprache ist konkreter und für uns direkt verständlich. Jesus bittet uns deshalb, die Hand Mariens zu nehmen und uns an sie zu wenden, wenn wir etwas nicht verstehen.

Jesus sagt uns: „Wenn du Meinem Blick begegnest, wirst du dich Meinen Händen überlassen“. Wenn man dem Blick Jesu begegnet, fühlt man sich so sehr geliebt, dass man nicht mehr gegen Ihn aufbegehrt oder rebelliert. Wenn wir diese Liebe nicht fühlen, können wir uns Ihm auch nicht hingeben und wir werden anfangen, mit Gott zu verhandeln, indem wir Ihm auf Grund unseres Stolzes sagen, dass wir mit dieser oder jener Sache nicht einverstanden sind. In der Begegnung mit dem zärtlichen Blick Jesu wird das Licht des Heiligen Geistes uns aber zeigen, dass dies die ganze Wahrheit ist, denn es ist die unendliche Liebe: so werden wir alles erfüllen, worum Er uns bittet um uns lebendig zu machen.

Jesus sagt: „Wenn du das Feuer der Liebe auf dir ruhen spürst, wirst du leben. Wenn du bereit bist, immerwährend im Gebet zu sein, still, betrachtend, wirst du ganz durchlässig und Mein Heiliger Geist kann dich erfüllen.

Worin immer deine täglichen Aufgaben bestehen, bleibe unter Meinem liebenden Blick. Verlasse Mich nie. Nur so werde Ich in dir ohne Unterbruch strahlen können.

Sei erfüllt von Leidenschaft, von Reinheit, von Stille, von Freude. So wird dich nichts mehr leiden lassen, denn du wirst so klein sein, so voll von Meinem Licht, dass du nur noch Meinen liebenden Blick sehen wirst.

Wenn du bereit bist, dich Mir ganz hinzugeben, wenn du Meinen Willen auch in den kleinsten Dingen zu tun wünschst, dann wird das Kreuz, das du trägst, ein glorreiches sein. Die Verfolgungen werden dich mit Freude erfüllen, denn das Böse kann dich nicht mehr betrüben. Die Prüfungen, die vorbeigehen, werden dich mit Hoffnung erfüllen, denn du stehst in Meiner Gegenwart und so kommst du, um von ganzen Herzen zu bitten: „Herr, gebrauche mich um meine Brüder zu nähren, so, wie Du es wünschst“. Denn das Leben ist in dich eingekehrt und jetzt, da du Meine so brennende Liebe kennst und von Meiner Zärtlichkeit erfüllt bist, verstehst du, dass du nur noch auf dieser Erde bist, um diese Liebe deinen Brüdern weiterzuschenken.“

Das ist für jeden von euch. Der Herr wünscht so sehr, dass unsere Zeit Sein Heiligstes Herz kennenlernt, auf eine fühlbare Art, die Ihn wahrnimmt, das möchte Er allen Menschen schenken. Er will, dass diejenigen, welche Ihm schon begegnet sind und Ihn aufgenommen haben, jetzt schon strahlen, überall, wo sie hinkommen. Er will, dass wir ganz durchlässig werden, damit Er durch uns strahlen kann und das auch durch unser Lächeln. Der Herr wünscht, dass wir lächeln, denn Sein Herz liebt uns.

Jesus sagt uns: „Glaubt ihr an Mein Herz, das Wunder für euch vollbringen will?“. Der Glaube ist etwas, das geschenkt wird, aber wieder braucht es unseren guten Willen, damit er Tag für Tag wachse. Jesus sagt uns: „Der Glaube ist ein Zeichen, ein Beweis eurer Liebe. Wenn ihr nicht glaubt, dann habt ihr auch kein Vertrauen zu Mir“. Jesus möchte, dass wir Ihm vertrauen. Das ist ein wichtiger Schritt, um Seine Heilige Zärtlichkeit wahrzunehmen. Ich hatte nicht viel Vertrauen auf Gott, als Er gekommen ist, weil ich dachte, dass Er mir Sein Kreuz zu tragen geben würde und dass das sehr traurig und schmerzhaft sein würde. Der Herr sagte mir: „Du kennst Mich nicht, du verstehst die Bücher der Heiligen falsch, du verstehst Mein Evangelium falsch, du hast überhaupt nichts verstanden“. (Der Herr sagte das aber mit sehr viel Liebe). Er sagte mir: „Weißt du, das Ja, das Ich von jedem wünsche, ist ein Ja der Liebe und des Vertrauens.“

Tag um Tag fragte mich Jesus, ob ich Seinen Willen tun wolle. Eines Tages sagte ich zu Ihm: „Mein Gott, Du fragst mich das jeden Morgen, obwohl ich Dir ja gesagt habe!“ Er hat mich angeschaut und mit Seinem schönen Lächeln sagte Er: „Ja, aber weißt du, seit Ich dich frage, sagst du immer ja und fragst dich dabei schon ängstlich, worum Ich dich wohl bitten werde. Ich bin nicht ein Gott, der leiden lässt, Ich bin ein Gott, der liebt und der eure Herzen erfüllen will. Wenn es auf der Erde Leid gibt, so kommt es nur durch die Freiheit des Menschen, der die Sünde wählt und nicht von Meinem Herzen. Ich warte deshalb darauf, dass du ja sagst zu Meinem Willen, weil du Mir vertraust, denn Ich bin die Güte und die Liebe.“ Dem Herrn sein Ja zu geben, kann Wochen dauern, aber auch Monate: ein ganzes Ja zu Seinem ganzen Willen, wissend, dass Er unser Glück will. Manchmal gibt es selbst christliche, katholische, betende Personen, die auch nach einem Jahrzehnt ihr ganzes Ja noch nicht gegeben haben, weil sie bereits eine fertige Idee von Gott haben, die aber falsch ist.

Jesus sagt uns: „Wenn du Vertrauen hast, wird gleichzeitig dein Glaube wachsen und du wirst wissen, dass Ich Wunder für jeden von euch vollbringen will. Und wenn ihr betet, dann höre Ich euch zu, vorausgesetzt, ihr betet mit eurem Herzen, aus Liebe. Und Ich werde euch immer erhören.

Er sagt uns auch: „Geh vorwärts im Glauben, in dieser so wunderbaren Gnade, die euch der Vater schenkt, um euch ganz mit Sich zu vereinen. Der Glaube wird euer Herz erzittern lassen, wird euch erlauben, noch mehr zu lieben, in der Freude, Gott ganz vertraut zu kennen. Gott schenkt dir den Glauben und dann ist es an dir, ihn aufzunehmen und ihn durch dein Ja wachsen zu lassen.

Der Glaube hilft dir, jeden Schatten zu besiegen, denn er erlaubt Gott, dich in deinen Gebeten für alle zu erhören. Bete zum Heiligen Geist, damit Er dich lebendig mache, dich mit Seinem Licht erfülle, indem Er dir die Schätze zeigt, die Er den glaubenden Kleinen bringt. Wage noch mehr zu glauben, nämlich, dass Ich dir so viel schenken möchte, dass du davon weiterverschenken kannst.“

Jesus will uns damit folgendes sagen: Er erhört unsere Gebete nicht aufgrund unserer Verdienste oder Fähigkeiten. Es reicht, dass wir Ihn von Herzen bitten und Er wird für jeden von uns in unsrem Leben Wunder vollbringen.

Jesus sagt uns: „Damit der Glaube wachsen kann, brauchst du ein Herz, das ganz von Stille erfüllt ist, damit der Heilige Geist dich mit Seinem Göttlichen Tau nähren kann, der das Licht ist. Hilf den Seelen diese anbetende Stille zu kosten, während derer der Geist nicht mehr den geringsten Lärm macht, sondern dem Heiligen Geist Platz macht, der dann kommt, um euch zu nähren.

Im Glauben und im Frieden wird Gott euch grenzenlos beschenken. Euer Glaube sei wirklich, lebendig und er wird es sein, wenn alle Traurigkeit, Mutlosigkeit und aller Lärm verschwindet: all das kommt von eurem eigenen Geist, den ihr nicht still genug haltet, um Mir zu begegnen. Aber wenn ihr ganz klein werdet, indem ihr eurem Geist befehlt, mit Nachdenken und Schwatzen aufzuhören, werdet ihr die Gaben Meines Heiligen Geistes verkosten, welche durch euren kindlichen Glauben in euch aufblühen werden.

Seid glücklich Mich in Meiner so grossen Zärtlichkeit in euren Herzen zu empfangen, denn Ich komme, um euch durch das Evangelium das Leben zu schenken.“

Jesus sagt, dass wenn wir uns wirklich bekehren, wenn wir uns wirklich zu Ihm hinwenden, es keinen Platz mehr geben wird für Traurigkeit, quälende Sorgen, masslosen inneren Lärm oder Unruhe. All das kommt durch die Finsternis, welcher wir Einlass gewähren, durch mangelnde innere Stille, durch mangelndes Vertrauen auf Gott und auch durch mangelnde Reinheit des Herzens. Für Gott soll in einem Herzen, das sich bekehrt nichts mehr von alledem vorkommen. Wenn Beunruhigungen, Befürchtungen, quälende Sorgen und tiefe Traurigkeit vorhanden sind, dann bedeutet das, dass die Seele noch nicht alles unternommen hat, um ihr ganzes Ja zu geben. Sein ganzes Ja geben, bedeutet ganz klein zu werden, die Demut zu lieben, die Einfachheit und verständig zu werden. Je mehr Gott uns in die Tiefe Seines Herzens und im geistigen Leben führen will, umso mehr erwartet Er, dass wir mit den Füssen fest am Boden bleiben und einfach und ausgeglichen sind. Der Herr sagt uns: „Wenn Ich in eine Seele einkehre, dann kehre Ich gleichzeitig in die ganze Person ein: in Seele, Körper und Geist: Ich vergesse nichts. Alles muss ausgeglichen sein.“

Der Herr bittet uns, Seelen des Lobpreises zu werden, denn der Lobpreis heilt und wir sind geschaffen um zu loben und anzubeten. Er sagt, dass wir oft nur die schlechten Dinge im Leben und um uns herum sehen: Leiden, Verwirrungen. Und Jesus sagt: „Wenn ihr es wagt, darauf zu schauen, was schön ist und was Ich für euch geschaffen habe, Meine ganze Schöpfung: dann wird all das euch nähren und euch heilen. Wagt den Blick in die Weite zu richten.“

Jesus sagte mir: „Genau wie Frankreich neuevangelisiert werden wird durch die Bretagne, die sich durch Maria zu Gott wiederbekehren wird, genauso geschieht auch Bekehrung durch die Schönheit der Schöpfung.“ Diese Region ist eine gesegnete Region, weil sie früher bereits tief geistlich war, aber auch weil sie schön ist. Der Herr sagte mir: „Schau in die Weite und lehre alle Menschen hier in die Weite zu blicken.“ In die Weite zu schauen bedeutet, nicht mehr mit seinen Sorgen beschäftigt zu sein, mit all dem, was in unseren sehr begrenzten Köpfen vorgeht. Man muss in die Weite schauen: in der Weite ist immer die Unendlichkeit und die Liebe Gottes, die treu ist und die euch nie verlassen wird. Hier gibt es viele Felsen, die weit ins Meer hinein reichen und Jesus hat mir oft gesagt: „Siehst du, die Felsen sind wie die Prüfungen und Leiden des Lebens. Wenn du in einem kleinen Boot auf dem Meer bist, wirst du die Felsen weitläufig umfahren und nicht direkt darüber steigen: du wirst um sie herum fahren um aufs weite Meer hinaus zu kommen. Wenn im geistlichen Leben Prüfungen oder Beunruhigungen auftauchen, ist es genau gleich: lasst das alles beiseite, dafür braucht es den Willen und schaut in die Weite der Liebe Gottes, die euch zu Hilfe eilen wird, erfüllt von Zärtlichkeit. Lasst eure Sorgen beiseite, vertraut sie Gott und eurer himmlischen Mutter an. Alles wird in Ordnung kommen, wenn ihr bereit seid, zu betrachten und anzubeten.“ Jesus hat diese Region auch deshalb gewählt, dass die Menschen ihr Gleichgewicht wieder finden. Denn viele unter uns sind nicht weise, selbst wenn wir uns Christen nennen und haben die Füsse nicht am Boden und viele sind sogar in geistliche Verwirrungen geraten. „Hier“, sagt uns der Herr, werdet ihr in die Natur gehen, Mich für die Pracht der Blumen loben, für diejenige des Meeres und alles wird geheilt werden. Ihr seid geschaffen, um zu betrachten und zu loben, Ordnung wird so in euren Geist einkehren und euern Kopf und ihr werdet die Weisheit und Ausgeglichenheit besitzen, die Gott in euch wünscht.“

Jesus sagt: „Die Engel loben Gott ohne Ende vor Seinem Thron. Und immer wenn die Engel im Himmel loben, erleichtert dies das Leid Gottes, des Vaters: das Leid, welches aufgrund der Sünde existiert.

Überall dort, wo eine Seele sich bekehrt, freuen sich die Engel und führen diese Seele in den Lobpreis ein. Lobt und singt, denn Gott vollbringt jeden Augenblick Wunder, wenn euer Herz sich öffnet und Ihn anbetet.

Lobt die Liebe, welche niedersteigt, um euch ständig und immer mehr zu erfüllen. Lobt den Heiligen Geist, der euch heimsucht. Lobt den Vater, der euch Seinen Sohn schenkt. Lobt für alle Gnaden, die sich in euch ergiessen dank eurem Glauben. Lobt durch eure Lieder, durch euer verliebtes Schweigen, durch euren vertrauensvollen Blick auf Mein Herz, das euch sogar noch mehr liebt, als ihr zu hoffen wagt.

Lasst eure Sorgen, alle, um Mich zu loben, um zu hoffen und Ich verspreche euch Meine göttliche Hilfe, Meine Gnade, um ans Ziel all eurer Mühen zu gelangen.

Wer alles in Meine Hände legt, wer Mich anbeten und kennenlernen will, der braucht sich gar keine Sorgen mehr zu machen, denn Ich werde auf ihn acht geben, wie auf einen kleines Kind und trotz aller Prüfungen wird er lebendig, kräftig und heil sein.

Möge eure Liebe sich durch den Lobpreis zeigen, indem ihr eure Stimmen mit denjenigen der Engel vereint, indem ihr demütig eure Liebe darbringt, wie es die Hirten taten. Dann wird Gott euch erhören, denn Er ist die Liebe, die sich im Überfluss verschenkt. Betet und singt und möge alles in euch dadurch hell und leicht werden.

Jesus möchte uns allen die göttliche Freude bringen: Freude, die nie vergeht trotz mancher Prüfung. Die menschliche Freude verschwindet, sobald ein grosses Problem auftaucht. Aber mitten in der tiefsten Prüfung schenkt Jesus die göttliche Freude demjenigen, der sich hingibt und die Hilfe Gottes anruft. Die göttliche Freude ist Seine Gegenwart, die Jesus uns jetzt schenken will: es ist diese liebende, tröstende Gegenwart, der Blick Jesu für jeden von uns.

Jesus sagt uns: „Wenn ihr wirklich in Mein Heiligstes Herz verliebt seid, werdet ihr diese Freude kosten und finden. Ihr werdet sie so tief in euch tragen, dass sie immer bei euch bleiben wird.“ Und so werdet ihr diese Freude auch den anderen weiterschenken können, denn aus euch allen will der Herr kleine Apostel Seines Heiligsten Herzens machen: kleine, aufgeweckte, lebendige Apostel, die an die Güte und Vertrautheit Gottes glauben – der Schatz für unsere Zeit. Jeder wird dann dem Herrn helfen, Seine Wiederkunft in den Herzen und in Herrlichkeit vorzubereiten.

Der Herr sagt uns, dass wir „bald“ Sein lichtes Kreuz am Himmel sehen werden und in diesem Moment wird jeder seine eigene Seele mit den Augen Jesu sehen. Bevor dies geschieht möchte Jesus, dass sich so viele Menschen wie möglich bekehren, Denn diese Zeit wird sehr schmerzhaft werden, für diejenigen, welche den Stolz der Liebe vorgezogen haben.

Jesus bittet uns, kleine liebende Apostel zu sein in unserem Alltag und alle zu lieben, denen wir begegnen: sie zu lieben nicht nur mit menschlicher Zuneigung, sondern mit göttlicher Liebe: das bedeutet, die Nächsten so sehr zu lieben, dass man ihr Heil wünscht. Das Heil des Nächsten wünschen, bedeutet auch, ihn darauf hinzuweisen, wenn er auf einem schlechten Weg ist, der ihm Leid über Leid bringen wird. Wenn Gott uns bittet, nicht zu sündigen, dann nur deshalb, weil wir wenn wir etwas gegen die Liebe tun (Gedanken, Werke), im Moment zwar zufrieden sind, dadurch aber dem Teufel die Macht geben, uns leiden zu lassen, uns und den Rest der Menschheit. Aber dank der Liebe in uns wird Jesus Seine Gnaden über die ganze Menschheit ausgiessen und Er wird heilen und das Leben schenken, indem Er das Böse an seinem Werk hindern wird.

Es gibt so viel Schlechtes auf der Welt aufgrund der Freiheit des Menschen, der sündigt und im Stolz seinen eigenen Willen tut. Je mehr Sünde, umso mehr Leiden entstehen, nicht durch den Herrn, sondern durch den Teufel, dem man ja gesagt hat.

Der Herr sagt uns: „Werdet Liebe im Alltag“. Diese Liebe im Alltag finden wir besonders in der eucharistischen Anbetung. Das kommende Reich Jesu ist auch ein eucharistisches Reich. Er bittet uns, zu kommen und Ihn anzubeten im Heiligsten Sakrament und die Priester zu bitten, das Allerheiligste auszusetzen. Jesus vollbringt Wunder, wenn Er vor uns ist, in Seiner fleischlichen Gestalt, in der eucharistischen Anbetung. Jesus ist ganz da in der kleinen Hostie und Er schaut uns an. Es ist nicht gleich, wenn Er hinter der Tür des Tabernakels verborgen ist, denn so kann man Ihn nicht anschauen. Es ist, wie wenn ihr jemanden liebt: ihr zieht es auch vor, diese Person direkt vor euch zu haben und nicht hinter einer Türe! Wenn ich Jesus im Allerheiligsten anschaue, kann ich Ihn nicht mehr aus den Augen lassen, so sehr ist Sein Blick gegenwärtig und durchdringt mich ganz. Jeder sollte auch selber diese Erfahrung machen.

Jesus sagt uns: „Kommt vor das Allerheiligste, denn Ich bin da, Ich heile euch, Ich liebe euch, Ich mache euch lebendig und Ich werde Meine Gnaden im Überfluss ausgiessen. Es genügt, euch nach Mir zu sehnen, Mich zu lieben, Mir glaubend ja zu sagen.“

Unser Gott der Liebe braucht jeden von euch um Seine Liebe und Seine Zärtlichkeit weiterzutragen. Wenn wir uns nicht auf den Weg machen, so ist es oft deshalb, weil wir nicht glauben, dass Jesus durch uns wirken kann. Er aber hört trotz allem nicht auf, mir zu sagen: „Du musst sie aufwecken und ihnen sagen, dass jeder ein kleiner Leuchtturm sein kann, ein kleines Licht für seine Brüder, nachdem er Mir tief begegnet ist.“ Leben wir unseren ganzen Tag unter dem Blick Jesu, wagen wir es, mit Ihm zu sprechen, wie auch mit dem Vater, dem Heiligen Geist, Maria; wagen wir, ihnen von unseren Sorgen zu erzählen, wagen wir es, um Rat zu fragen oder sonst etwas. Gott ist sehr glücklich, wenn wir Ihn in einer Sache um Rat fragen.

Er sagt: „Wagt es, zu glauben und ab diesem Moment werdet ihr jeden Moment eures Lebens begleitet sein. Ihr werdet zu helfen, zu trösten wissen und Ich werde immer mehr Menschen euren Weg kreuzen lassen, damit ihr ihnen helfen könnt. Seid kleine Lichter und kleine Leuchttürme, so wird aus diesen vielen Lichtern und Leuchttürmen ein sehr grosses Licht entstehen und die Bretagne, Frankreich und die ganze Menschheit wird erhellt werden. Die Schatten werden weichen. Damit das geschieht müsst ihr aber alle glauben, dass ihr Mir nützlich sein könnt, dass Ich euch brauche. Eure Seele wurde ursprünglich wunderbar geschaffen, ausgestattet mit verschiedenen Feinheiten und Talenten. Wer seine Talente noch nicht kennt, soll Mich um Hilfe bitten, damit er sie entdecken kann. Der Herr vergleicht uns oft mit einem Garten Blumen verschiedenster Art (Grösse, Duft, Farben). Jede Blume hat ihren Duft, ihre Feinheit, ihre Farbe. Wir sind berufen, alle zusammen diesen wunderbaren Garten zu bilden, um in den Himmel zu kommen.

Jesus bittet uns, die Wahrheit zu lieben und in dieser Wahrheit unseren Heilgen Vater, der die Wahrheit so sehr liebt. Er bittet uns auch, die Wahrheit und Gott nicht nach unseren eigenen Vorstellungen zurecht zu biegen: es gibt nur eine Wahrheit, diejenige der Bibel, diejenige des Evangeliums, die sich seid zweitausend Jahren nicht verändert hat. Wenn Er uns diese Wahrheit schenkt, so nur deshalb, weil Er unser Glück will.

Jesus bittet uns, Ihn so oft wie möglich, mit reinem, liebendem Herzen in der Eucharistie zu empfangen. Jede Kommunion ist unterschiedlich und sie soll immer tiefer werden. Wir sollen Jesus mit sehr viel Andacht empfangen und tief in uns hinein hören: die Kommunion ist ein wunderbarer Moment des Austausches, ein Moment, wo zwischen Gott und dem Geschöpf etwas vor sich geht. Jesus ist oft traurig, weil viele Personen aus Gewohnheit zur Kommunion gehen und sich nicht bewusst sind, dass sie Jesus wirklich mit Seinem ganzen Leib in sich aufnehmen. Jesus sagt uns: „Werdet euch des grossen Wunders bewusst, das euch geschenkt ist: Gott kommt, um ganz in eurem Herzen zu wohnen. Wenn wir nur ein wenig aufmerksamer wären, könnte Jesus Wunder der Heilung, der Kräftigung, des Wachstums in unseren Herzen wirken. All das können wir in der Kontemplation entdecken.

Jesus möchte ebenfalls, dass man Ihm in der Heiligen Messe mit Respekt begegnet. Er möchte, dass die Liturgie sehr schön ist und dass wir einen Sinn für das Heilige haben. Es bringt nichts, uns wegen all dieser Dinge zu streiten. Zuerst muss jeder die Liebe Gottes spüren und sich dadurch der Schönheit dessen bewusst werden, was da während der Wandlung geschieht, dann wird er sich ganz selbstverständlich von selber hinknien. Jesus sagt uns, dass der Mensch schön ist, wenn er sich hinkniet. Es ist eine sehr schöne Haltung, die Engel machen es gleich. Aber man muss zuerst dem Blick Jesu begegnet sein, sonst wird man sagen, dass dies doch „längst überholt“ ist. Wenn man einmal die Liebe Jesu gespürt hat, will man diese Dinge tun, aus Liebe.

                                                                         Françoise

Die Fotos sind alle in der Umgebung von Plougasnou aufgenommen.

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